Hochfrequenz

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Hochfrequente Strahlung

Hochfrequente elektromagnetische Strahlung entsteht durch die ausufernde Nutzung der drahtlosen Nachrichtentechnik. Während früher ausschließlich ungepulste Wellen im Äther vorhanden waren, wurde seit etwa 20 Jahren im Zuge der Digitalisierung auf gepulste elektromagnetische Wellen umgestellt. Zigtausende Funkmasten wurden bereits installiert und nahezu ebenso viele sollen noch hinzukommen.

Starke hochfrequente Strahlung (z. B. Handy am Kopf) kann zu thermischen Effekten, also der Erwärmung der Körperzellen führen. Aktuelle Studien weisen aber darauf hin, dass möglicherweise schon viel geringere Strahlendosen unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden beeinflussen können. Auswirkungen der gepulsten Strahlung können sein: Öffnung der Blut-Hirn-Schranke, Veränderung der Hirnströme, am Menschen genschädigende Wirkung, Störung der Zellmembranen usw. Sehr oft kommt es auch zu psychischen Einflüssen wie Depression, Konzentrationsschwäche, Vergesslichkeit und diversen Ängsten usw.

Unter dem Eindruck dieser möglichen Einflüsse muss die Tatsache besondere Beachtung finden, dass wir uns mit der Installation von schnurlosen Telefonen (DECT) und schnurloser Computertechnik wie Bluetooth und WLAN starke gepulste Sender direkt in die Wohnung holen. Auch Mikrowelle und Induktionsherde sind starke Strahler.

Die hochfrequente elektromagnetische Strahlung kann durch entsprechende Materialien abgeschirmt werden. Hier kommt es auf die richtige Dimensionierung an, um kontraproduktive Effekte zu vermeiden.

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Michael Kaessmann