Statische Felder

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Elektrische Gleichfelder (statische Felder)

Die erholsame Wirkung der frischen Luft auf unseren Spaziergängen basiert u. a. stark auf dem Einatmen von vielen negativen Luftionen. Wir spüren das ganz besonder nach einem Gewitter, wenn die Atmosphäre buchstäblich geladen ist. Leider haben wir meist wesentlich schlechtere Verhältnisse in unseren Innenräumen. Verursacht wird dies durch synthetische Oberflächen, also auch Kleidung, Fernseher, Computer und Möbel, aber auch Spielsachen und Kuscheltiere. Als Folge der Elektrostatik verändert sich das Raumklima ungünstig - Staub und Reizstoffe wirbeln vermehrt durch die Luft. Die Luftionisation wird ungünstig beeinflusst.

Bei trockener Raumluft sinkt die elektrische Leitfähigkeit, sodass sich Kunststoffoberflächen nicht hinreichend entladen können. Dies hat zur Folge, dass die Sauerstoff-Minusionen - sie werden von den Japanern die „Vitamine der Luft“ genannt - sich nicht mehr frei im Raum bewegen können. Sie werden vielmehr zu den elektrostatisch geladenen Flächen hingezogen. Dadurch wird die Qualität der gewünschten Frischluft wesentlich reduziert. Neben dem allgemeinen Befinden kann es auch zu Beschwerden wie trockenem Hals oder trockenen Augen kommen. Wichtig ist deshalb vor allem die Vermeidung von Vorhängen aus Kunststoff im Schlafbereich, besonders dann, wenn sich ein Heizkörper unter dem Fenster befindet. Schon die dadurch verursachte Luftströmung lädt die Vorhänge geringfügig elektrisch auf.

Magnetische Gleichfelder (statische Felder)

Die Evolution hat sich das natürliche Erdmagnetfeld zunutze gemacht. Lebewesen haben sich in diesem natürlichen Umfeld entwickelt. Bekannt ist, dass Vögel, Lachse, Aale und Wale, aber auch unsere Bienen sich dieses Magnetfeldes bedienen, um sich zu orientieren. Auch der Mensch besitzt, besonders im Kopfbereich Magnetite, die in der Lage sind, auf Veränderungen des Magnetfeldes zu reagieren.

Elektrischer Gleichstrom (Straßenbahnen) aber auch Festmagnete wie Baustahl, Lautsprecher, Stahlbetten oder Federkenmatratzen können das natürliche Magnetfeld stark verzerren und somit negativen Einfluss auf unseren Organismus nehmen.

Bei gezielter eingesetzten Magnetfeldern kann z. B. die Knochenheilung gefördert werden. Auf keinen Fall sollte man daraus schließen, dass dauerhaft eingesetzte Magnete für den Körper von Vorteil sind.

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Michael Kaessmann