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Elektrische Wechselfelder (Niederfrequenz)
Dass es um elektrische Leitungen so etwas wie Felder gibt, ist ja irgendwie bekannt. Dass das aber auch der Fall ist, wenn kein Verbraucher eingeschaltet ist (Lampe, Radiowecker, Heizdecke etc.), daran denken nur Wenige. Die Spannung (bei uns 220V, 50 Hz) in den Leitungen (Feldquelle) baut zur Erde (Feldsenke) hin ein Feld auf, das elektrische Wechselfeld. In unseren Schlafzimmern haben wir gerade im Kopfbereich an/ in der Wand meist viele Leitungen, Schalter und Steckdosen. Und natürlich auch unsere Nachttischlampen. Das elektrische Wechselfeld koppelt in unseren Körper ein. Das führt zu Körperspannungen bis zu mehreren Volt, wie der Baubiologe messen kann.
Die Folge: Es findet eine Beeinflussung der Produktion des Hormons Melatonin, das den Tag/Nacht-Rhythmus regelt, statt. Auf Dauer führt das zu Belastungen des Immunsystems, Leistungseinbußen und Kopfschmerzen.
Ob starke Wechselfelder tatsächlich vorhanden sind, lässt sich aber nur über eine professionelle Messung feststellen. Am besten, es gibt überhaupt keine spannungsführenden Leitungen in der Nähe des Schlafenden. Aber Vorsicht, der eigenmächtige Einbau eines sogenannten Netzabkopplers kann kontraproduktiv sein. Möglicherweise kommen dann benachbarte Wechselfelder stärker zur Geltung. Jede Maßnahme sollte messtechnisch überprüft werden.
Magnetische Wechselfelder (Niederfrequenz)
Magnetische Wechselwähler gibt es überall dort, wo Strom fließt. Im Gegensatz zu den elektrischen Wechselfeldern muss hierfür also der Verbraucher (Lampe, Haushaltsgerät, usw.) eingeschaltet sein. Die Hauptverursacher von magnetischen Wechselfeldern sind Trafos, Niedervolt Halogenlampen, Netzteile, Motoren, Erd- und Freileitungen, Eisenbahn, etc. An unseren Betten ist oft der beliebte Radiowecker ein Verursacher sehr starker magnetischer Wechselfelder.
Magnetische Wechselfelder durchdringen die Baustoffe und auch unseren Körper nahezu ungehindert und erzeugen dort Wirbelfelder. Wie schon bei den elektrischen Wechselfeldern wird auch hier die Produktion des Tag-und Nachtphasen steuernden Melatonins gestört. Akute Symptome wie Nachtschweiß, Albträume, Schlafwandeln, Kopfschmerz, Bettnässen, Verspannungen am Morgen etc. werden beobachtet.
Das Internationale Krebsforschungszentrum (IARC) der WHO stuft wegen erhöhtem Leukämierisiko bei Kindern selbst schwache magnetische Wechselfelder als „möglicherweise krebserregend“ ein.
Magnetische Felder kann man nur schwer bis gar nicht abschirmen. Der einzige Sanierungsweg ist daher entweder ABSTAND oder Vermeiden von eingeschalteten Verbrauchern im Schlafbereich.
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